
17.03.2026, 09:51
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Stirbt im Leerlauf
Ich habe folgendes Problem, was schlagartig aufgetreten ist: Der Wagen, ein 72er-Targa, 2,4l-Maschine, Zenithvergaser und wenn ich das richtig sehe ist da eine HK-Zündung drauf.
Wagen war bei Der HU. Alles gut. CO bei 3%. Startete fein, lief perfekt. Bin dann rund 200 km gefahren, alles bestens. Und dann: Ich gehe vom Gas, rote Ampel, Motor geht sofort aus. Ich rolle noch, lass die Kupplung kommen, Motor springt wieder an. Ist dann unter 1200 U/min nur schwer am Laufen zu halten. Sobald Gas ganz weg und Handgas raus, stirbt er sofort. Dann ist er mir an einer anderen Ampel ausgegangen, hab ihn nicht mehr starten können. Außer einem knackigen Knall aus dem Auspuff nix. Motor orgelt, aber er will nicht zünden.
Ich warte auf den ADAC, 20min. Der hat dann einmal die Verteilerkappe runter und ein bisschen gebürstet, probiert, lief wieder. Aber ich denke nicht, dass es das war. Verhalten danach genauso, geht im Stand aus. Hab mich dann nach Hause getastet. Wagen in die Garage.
Heute Morgen noch mal Verteilerkappe runter, Finger bewegt, Mechanik bewegt sich. Versucht zu starten. Ging bescheiden, irgendwann ist er gekommen, aber im Stand ist er sofort wieder weg. In den höheren Drehzahlen läuft er unauffällig.
Tja, ich bin erstmal ratlos. Hat jemand von
Euch eine zündende Idee? 😊
Danke Euch, volker
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17.03.2026, 16:19
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Stirbt im Leerlauf
Hallo Volker,
das könnte viele Ursachen haben.
Verschlissene Kontakte
Verschlissener Läufer
Verschlissene Verteilerkappe
HKZ Steuergerät steigt aus, wenn es warm wird
Oder - was ich schon hatte, der Stecker auf der Hauptplatine hat keinen richtigen Kontakt mehr.
Hier kann man Abhilfe schaffen durch:
Vorsichtig mit einem Cuttermesser in die Schlitze des "Männlichen" Teils gehen und die Kontakte wieder aufbiegen. Nur nach unten drücken! nicht nach rechts und links bewegen. Und auch nicht zu weit nach unten drücken.
Ansonsten erst mal Kontakte, Läufer und Verteilerkappe erneuern.
Und dann vielleicht mal nach dem Zündzeitpunkt schauen.
Wenn das alles nichts nutzt, Steuergerät überprüfen lassen.
Viel Spaß!
Gruß
Harald
Geändert von HaraldD (18.03.2026 um 08:20 Uhr).
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Gestern, 09:12
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Hallo Harald, Servus Elfergemeinde!
Vielen Dank für Deine Antwort, Harald. Ich habe nun zunächst – was etwas umständlich ist und auch nicht sonderlich bequem – in der dunklen Garage mit Taschenlampe bewaffnet geschaut, wie es beim Unterbrecher so aussieht: Und schau an, ich habe ein Bild gemacht (mäßig aber ein bisschen was kann man erkennen - leider gelingt es mir nicht, das Bild hier hochzladen, es ist kein jpeg mit 87KB, aber es wird abgelehnt, egal), ich habe den Motor so gedreht, dass der Nocken den Unterbrecher maximal öffnet, aber der öffnet ihn nahezu gar nicht, also 0,3 oder 0,4 Millimeter sind das nicht. Ich habe dann behelfsmäßig den Unterbrecher losgeschraubt und leicht verdreht, ein sichtbarer Spalt ist nun vorhanden, ja, ich denke so um die 0,3mm sind es.
Versucht zu starten, sofort da. Ha, schon mal gut. 😊 Ich frag mich zunächst einmal: Wie kann das so plötzlich auftreten und was ist da passiert? Hat sich der Gleitstein über die Jahre so abgenutzt und irgendwann war es dann so weit, dass er nur noch so minimal geöffnet hat, sodass es bei niedrigen Drehzahlen nicht mehr gereicht hat? Mag sein.
Jetzt bin ich mit dem Wagen in meine 20km entfernte Bastelhalle gefahren. Das war kein Spaß… Der Wagen lief nicht rund. Beim Beschleunigen gab es Geruckel und er hängt miserabel am Gas. Gut, ich habe da blind am Verteiler gefummelt, da ist jetzt irgendein Schließwinkel und er Zündzeitpunkt stimmt sicher auch nicht mehr.
Allerdings habe ich noch eine Frage: Die Nadel des Drehzahlmessers tanzt beim Fahren öfter Samba, geht auf 6000 U/min dann wieder auf null. Wenn sie auf null fällt, dauert es nicht lange dann gibt es massive Explosionen im Auspuff. Nun meine Frage: Woher bekommt der Drehzahlmesser sein Signal? Direkt vom Unterbrecher? Wenn das so ist, scheint es ja so zu sein, dass die Zündung zeitweise aussetzt, der Motor schiebt unverbranntes Gemisch in den Auspuff und da zündet es dann. Könnte so sein, oder?
Habt Ihr aus Eurer Erfahrung eine Idee für das weitere Vorgehen? Ich glaube, es liegt am Zündverteiler, vielleicht nur am Unterbrecher, aber selbst wenn der Kontaktabstand jetzt sicher erstmal schlecht eingestellt ist, wieso dann diese Zündaussetzer? Kann es sein, dass da ein Lager ausgeschlagen ist und der Nocken da irgendwie rumrührt und mal öffnet und mal nicht?
Wenn Ihr aus Erfahrung einen Tipp habt, wäre ich Euch dankbar.
Ach so, es ist der Zündverteiler Bosch 0231 169 008
Viele Grüße und eine schöne, unfallfreie und pannenfreie Saison.
volker
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